Modelle und Denkanstoesse

 

Jeder von uns Menschen hat gesunde Anteile –

und nennen wir es mal kritische oder kontaminierte Materie.

Gesunde Anteile sind Ressourcen, wie z.Bsp. über sich selber lachen können, Kreativität, Geschichten erzählen können, einen grünen Daumen im Garten oder ein Händchen für Kinder, komplexe Muster erkennen können, Einfühlungsvermögen…. also sämtliche Formen der Fach- und Sozialkompetenz.

Kritische oder kontaminierte Materie sind Abwertungsgedanken, „Du-Botschaften“, Selbst- und Fremdsabotage, Probleme die man vor sich herwälzt bzw. noch blockiert ist diese anzugehen, weggesperrte Emotionalität,

also alles was man so tut um bewusst oder unbewusst in Abwertungsspiralen oder energiezehrenden Vergleichen zu landen.

Und leider sind uns häufig die gesunden Anteile gar nicht so bewusst, in kritischen Lebensphasen hat man ab und zu sogar das Gefühl, überhaupt keine gesunden Anteile zu haben - sondern nahezu nur aus kritischer Materie zu bestehen.

Und gerade wenn die kritische, dunkle Seite das Ruder übernimmt, ist folgendes Gedankenspiel hilfreich.

Also:

Stell Dir vor, Dein Gehirn ist voller kritischer, dunkler Materie.

Stell Dir auch vor, irgendwo ist ein gesunder, goldener Kern, egal wie groß oder klein…

Und jetzt geh noch einen Schritt weiter, denn dieser gesunde Kern ist ab jetzt eine Trauminsel…. Mit Palme, Liegestuhl, Sonnenauf- und -untergang. Es ist ein idealer Ort zum Entspannen, Kraft sammeln, sich aufladen. Hier findest Du wieder in Deine volle Kraft zurück.

Auf dieser Insel verbringst Du so viele Tage wie Du möchtest. So lange, bis Du Dich innerlich aufgeladen, frisch und erholt fühlst. Es ist ein Ort, an dem es Dir an nichts mangelt.

Wenn Du Dich bereit fühlst und Dir evtl. langsam langweilig wird entschließt Du Dich eine Reise zu unternehmen. Du stehst aus deinem Liegestuhl auf, gehst an den Strand, setzt Dich in ein Ruderboot und ruderst Richtung Horizont. Denn ganz dort hinten liegt die Grenze zwischen Deiner Insel und Deiner kritischen bzw. kontaminierten Materie. Die Grenze ist real und greifbar. Dort arbeitet ein Zöllner, der nur die Schranke öffnet, wenn auch ein entsprechendes Visum vorhanden ist. Auf der anderen Seite der Schranke wartet kontaminierte Materie, z.Bsp. deine Unlust Entscheidungen zu treffen, Erinnerungen die Du gerne verdrängst etc.

Jetzt kannst Du ganz spezifisch einen dieser kontaminierten Anteile auf Deine Insel einladen. Du sagst dem Grenzschützer, wie viele Tage der Anteil bleiben darf und der Zöllner füllt ein entsprechendes Visum aus.

Der kontaminierte Anteil und Du rudern nach den Zollformalitäten zurück auf Deine Ressourceninsel. Dort steht jetzt nicht nur ein weiterer Liegestuhl bereit, es ist noch viel besser. Alles, was der dunkle kontaminierte Anteil zur Erholung, Gesundung und Aufladung braucht ist vorhanden. Du brauchst Dich also um nichts zu kümmern. Nur wenn Du Lust hast, kannst Du Dich mal zu ihm setzen, gemeinsam angenehm schweigen, Euch unterhalten, essen etc.

Du siehst über die Zeit, wie es dem kontaminierten Anteil immer besser geht, er verändert sogar seine Farbe. Aber ganz egal, ob er rot grün, blau oder hellbraun geworden ist, an dem Tag, wenn das Visum abläuft setzt Ihr Euch beide wieder in das Ruderboot Richtung Grenze.

Dort erwartet Euch wieder der Grenzschützer, der den farbveränderten Anteil wieder in das Land der kontaminierten Anteile begleitet.

Du verabschiedest Dich liebevoll. Dann siehst dabei zu, wie andere kontaminierte Anteile den nun farbveränderten Anteil langsam wieder mit dunkler, kritischer Materie einfärben.

Aber Du weißt auch, dass der farbveränderte Anteil seine Farbe abgibt und somit die gesamte kritische Masse ein kleines bisschen heller werden lässt.

Jetzt ist es höchste Zeit für Dich wieder auf Deine Ressourceninsel zurückzukehren. Du freust Dich darauf, Dich wieder in Deinen Liegestuhl zu setzen, den Wellen zuzuschauen, den Möwen bei Ihren Kunstflügen zuzuschauen, etwas in Deinem Gemüsegarten zu sähen und zu ernten ….

Und wenn Du Dich nach einiger Zeit wieder komplett mit all Deinen Ressourcen aufgeladen hast, begleitet von dem Gefühl wieder voll in Deiner Kraft zu stehen, setzt Du Dich wieder in das Ruderboot und paddelst Richtung Grenze, um einen neuen kontaminierten Anteil auf Deine Insel einzuladen.

Das machst Du so oft, wie es sich für Dich richtig anfühlt.

Ich wünsche Dir viel Entdeckerfreude, lieben Gruß Martin Pröttel

 

 

 

  Finden Sie Ihre Antworten auf

  die folgenden 4 Fragen:

In dieser Folge geht es darum, wie sich Pferde in Herden organisieren und welchen Platz ich als Mensch darin einnehmen kann. Viel Spaß beim anschauen.

 

In unserem Leben prasseln permanent Reize auf uns ein. Es gibt Reize in unserer Umwelt, die wir sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen, aber auch Reize in unserem Körper.

Reize, die unter einer individuellen Schwelle liegen, gelangen nicht in unser Bewusstsein und bleiben uns dadurch verborgen.

Geht es Dir auch so, dass Du phasenweise so viel zu erledigen hast, dass Du gar nicht weißt, wo Du anfangen sollst? Oder zur "Schlafenszeit" wach liegst, da Dein Verstand Dir in einer Dauerschleife immer wieder sämtliche Aufgaben abspult, die du noch erledigen musst?

Das Gute ist....

erstens: es ist nur eine Phase

zweitens: mit der folgenden Methode fällt es Dir leicht zu priorisieren - und anschließend abzuarbeiten.

 

Als erstes schreibst Du eine To-Do-Liste inkl. Datum von heute, in der du alle zu erledigenden Tätigkeiten aufschreibst - mache es am besten genau jetzt
Natürlich kann so eine Liste kann sehr erdrückend sein, verbunden mit dem Gefühl, dass das nie zu erledigen ist - aber lasse Dich davon nicht abschrecken, denn... bedenke, dass Dein Gehirn dich zur Schlafenszeit (aus Sorge etwas zu vergessen) nicht mehr in der Dauerschleife wach halten muss, denn jetzt ist es ja dokumentiert. 

Und dann verwendest Du das folgende Grid und trägst alle Punkte Deiner To-Do-Liste in die für Dich jetzt passende Spalte ein.

Wenn das erledigt ist kümmerst Du Dich hauptsächlich um das obere linke Feld. Hier fängst Du ganz gezielt an abzuarbeiten, eventuell helfen Dir hier auch kleinere Zwischenetappenziele. Baue dabei gezielt Pausen und Belohnungen ein.

 

 

Unter diesem Link kannst Du das Grid auch herunterladen: Download Richtig priorisieren

 

Stellen Sie sich vor, sie haben einen kleinen Welpen. Sie müssen zum Briefkasten, weil Sie wichtige Post erwarten und lassen den kleinen kurz alleine in der Wohnung.
Als Sie zurückkommen, kaut Ihr Welpe genüsslich auf dem Wildlederschuh, den Sie sich gerade erst geleistet haben. Was tun Sie? 

Lesen Sie weiter und erfahren, wie Sie dieses Beispiel für Ihre Persönlichkeitsentwicklung nutzen können.

In diesem Kurzvideo geht es um die Wahrnehmung des um den einzigen Moment, der gerade zählt.... das Hier und Jetzt.

Selbstsabotage und wie wir diese demontieren können

Fragen Sie sich auch ab und zu, wie viel von Ihrem Potential Sie wirklich nutzen – und wie viel Sie nutzen könnten, wenn Sie sich gezielt fördern und die tägliche „halbe Stunde mehr“ in sich investieren?  

Zum Beispiel 30 Minuten täglich in Fitness, gute Ernährung, Verbesserung der Beziehungsqualität oder zur Anreicherung des eigenen Gedankengutes.

 Und wenn wir schon vom Verstand aus wissen, was wir uns Gutes tun können - warum tun wir es dann nur so selten?

 

Um neue Gewohnheiten zu etablieren, brauchst Du erst einmal eine eine klare Sicht auf Dein Verhalten. In diesem Video erhälst Du ein schönes Modell, wie Du mehr Klarheit und Entschleunigung in Situationen erhälst, in der Dein Gehirn sonst gerne auf (destruktiven) Autopiloten geht. Und so beginnst Du schon automatisch Deine Gewohnheiten (konstruktiv) zu verändern.

 

 

In diesem kurzen Video erhalten Sie Anregungen, wie Sie das Dreieck Denken - Fühlen - Handeln für sich nutzen können. 

 

Durch Deine Sinnesorgane werden Reize bzw. Informationen aufgenommen, vom Gehirn gefiltert und interpretiert. Damit das Gehirn mit diesem Prozess besonders schnell ist, gleicht es die eintreffende Information mit Situationen aus der Vergangenheit ab. Dann formt es darauf bezogene Gefühle und diese wiederum steuern Dein Verhalten und somit Deine Handlungen.  Entsprechend Deiner Handlungen (also was und vor allem WIE Du etwas in die Welt herausgibst/sendest) erzeugt das bei Deinem Umfeld und natürlich auch bei Dir wieder neue Reize bzw. Informationen - es hat also einen Effekt. Hier schließt sich der Kreis und alles beginnt von Neuem. Wenn sich eine Situation wiederholt bildet sich daraus eine Gewohnheit. 

 

Und jetzt kommt das eigentlich fatale: